Wie finden Sie die Themen, die Ihre Zielgruppe fesseln und begeistern? Oder anders gesagt, wie realisiert Ihr Unternehmen die Themenfindung im Content Marketing, sprich definiert Themen die für Ihre Kunden relevant sind? In unserem Blog Marketing-Tipps für den Mittelstand stellen wir Ihnen erprobte Content-Tools vor. Auch in unserem Agenturalltag setzen wir diese Tools und Vorgehensweisen gerne und erfolgreich ein.

Suchmaschinen für die Themenfindung im Content Marketing nutzen

Der einfachste und schnellste Weg zur Themenfindung ist es, Google & Co. zu nutzen. Standardmäßig werden hier zu einem Suchbegriff über die Funktion Auto-Vervollständigen die meistgesuchten Begriffe oder Suchanfragen aufgelistet. Dahinter verbergen sich so genannte verwandte Suchanfragen. Dies sind bei Google diejenigen Begriffskombinationen, die algorithmisch aus den Suchmustern anderer Google Nutzer generiert werden.
Als Beispiel des Begriffs „Thermos …“ wird sichtbar, nach was andere Nutzer in diesem Zusammenhang gesucht haben.

Keyword-Tools nutzen

Für diese Aufgabe gibt es eine ganze Bandbreite an Tools, von kostenlos bis teuer, einfach bis komplex. Das Prinzip ist immer gleich: Sie geben den gewünschten Suchbegriff in eine Suchmaske ein, das Tool liefert je nach Aufgabenstellung die dazugehörigen Daten, meist in verständlichen Diagrammen o.ä.

Die Tools greifen in der Regel auf folgende Datenquellen (einzeln oder in Kombination) zurück:

  • Google-eigene Datenbank, Google Suggest;
  • Google Keyword Planer – die durchschnittlichen monatlichen Suchvolumina der abgefragten Suchbegriffe, Gebotsvorschläge für die Anzeigenschaltung auf diese Keywords sowie passende verwandte Suchanfragen;
  • Google Trends – visualisiert Suchanfragen in zeitlichem Kontext;
  • Google Correlate – Veränderung der Abfrage eines Keywords im Jahresverlauf; Entwicklung von Keyword-Trends in ähnlicher Weise.

Weitere Datenquellen, die Ihnen zur Verfügung stehen sind u.U. Bing oder Amazon. Damit erhalten Sie einen guten ersten Überblick, nach was die Nutzer im Zusammenhang mit einem Suchbegriff fragen und können so die Themenfindung im Content Marketing unterstützen. Wenn Sie die Nutzerfragen recherchiert haben, sollten Sie diese Fragen auf Ihren Webseiten kompetent und nahbar, persönlich und authentisch beantworten.

W-Fragen Tools nutzen

Johann Wolfgang von Goethe wird das Zitat zugeschrieben: „Wenn du eine weise Antwort verlangst, musst du vernünftig fragen.“ Wer seiner Zielgruppe relevanten, also nützlichen Content liefern möchte, der fragt am besten nach, wofür sich die Zielgruppe interessiert. Hier hilft eine Fülle von Online-Tools. Eine eigene Kategorie bilden die W-Fragen-Tools oder Suggest Tools. Zu den bekannteren zählen:

Alle diese Tools liefern häufig gestellte Fragen als Ergebnisse. Die W-Fragen-Tools nutzen als Basis die explizit gestellten Fragen der Suchmaschinen, allen voran Google und Bing. In das Ergebnis fließen Daten der Suchen ein, die Nutzer dort eingetippt haben: Suchanfragen mit Wörtern wie z.B. „Wer, Was, Wo, Warum, Wie, etc.“ oder mit anderen Präpositionen im Zusammenhang mit dem Suchbegriff.

Die Anzahl der Fragen und/oder der gelieferten Antworten ist bei den meisten Tools begrenzt. Frei nach dem Motto: Willst Du mehr wissen, dann musst Du zahlen. Die Bezahlmodelle sind aber allesamt moderat. Betrachten Sie die Kosten hierfür wie Ihren Personaleinsatz oder einen anderen notwendigen Posten in Ihrer Bilanz. Notwendig für erfolgreiches Online bzw. Content Marketing. Unsere Erfahrung zeigt es immer und immer wieder: Jeder Euro, den Sie vor dem Launch Ihrer Website und vor der Redaktion Ihrer Inhalte in die Recherche und die Erforschung der Nutzerbedürfnisse stecken ist Gold wert. Je mehr Sie vorher fragen und erfahren, umso mehr Chance haben sie später, die passenden Antworten auf Ihrer Website oder in Ihren Marketing-Kampagnen zu liefern

TIPP:
Wenn möglich, starten Sie Ihre Abfrage in mehreren Keyword-Tools parallel und auf mehreren Browsern und Endgeräten. So lassen sich die Stärken der jeweiligen Tools geschickt miteinander kombinieren. Sie bekommen ein besseres Verständnis der Fragen und Probleme, mit denen Menschen tagtäglich die Suchmaschinen füttern.